In den frühen Morgenstunden dieses Dienstags (19.) fiel ein von Medardo Olmedo geführtes Fahrzeug in ein riesiges Loch an der Kreuzung der Straßen Campo Vía und Itapúa im Stadtteil Central von Mariano Roque Alonso, auf der als Pozo Favorito bekannten Straße. Der Unfall ereignete sich gegen 5:30 Uhr, als der Belag plötzlich unter dem Auto nachgab.
„Ich fahre hier jeden Tag entlang, aber heute Morgen war dieses Loch da. Es ist eine Schande, dass eine Stadt so nahe der Hauptstadt in diesem Zustand ist. In einem Jahr werden wir keine Straße mehr haben“, sagte Olmedo, der unverletzt blieb. Das Fahrzeug steckte fest und musste von einem Abschleppwagen entfernt werden.
Anwohner der Region geben an, dass der Asphalteinbruch mit dem Bruch von Rohrleitungen der Empresa de Servicios Sanitarios (Essap) und den jüngsten Regenfällen zusammenhängt. Bislang haben weder die Stadtverwaltung noch die Essap einen offiziellen Bericht über die Ursachen oder Verantwortlichkeiten veröffentlicht.
Der Vorfall löste Kritik an der Verwaltung von Bürgermeisterin Carolina Aranda aus. „Die Bürgermeisterin kümmert sich wenig bis gar nicht um die Stadt. Sie tut nichts. Es ist eine Schande“, beklagte Olmedo und sprach damit die Unzufriedenheit anderer Anwohner aus, die den mangelnden Straßenunterhalt und die Gefahr für das Leben der Autofahrer anprangern.