Der Verband der internen Transportunternehmen Paraguays übt Druck auf die Gemeinderatsversammlung von Luque aus, um eine Erhöhung des Bustarifs auf 3.400 Guaraní zu genehmigen, weniger als 20 Tage vor den internen Wahlen. Der Antrag erfolgt nach einer einseitigen Erhöhung zu Jahresbeginn, die ein Verwaltungsverfahren auslöste, das bis heute nicht abgeschlossen ist.
Junta Municipal de San Lorenzo
Órgano legislativo del municipio de San Lorenzo que debe aprobar cambios en la tarifa del transporte público.
Die Stadtverwaltung von San Lorenzo erklärt, der Tarif für innerstädtische Busse bleibe gemäß Gemeindeverordnung bei G. 2.800, doch Nutzer berichten, dass Transportunternehmen bereits G. 3.500 verlangen. Der Gemeinderat hat die Erhöhung nicht genehmigt, und ein von den Transportunternehmen im April gestellter Antrag auf ein Dreiertreffen wurde nicht rechtzeitig bearbeitet.
Vorkandidaten für den Stadtrat von Asunción decken ein angeblich irreguläres Einnahmensystem auf städtischen Märkten und am Busbahnhof auf, das Gelder für Wahlkämpfe abzweigen soll. Ever Escalante von der Bewegung Colorado Añetete behauptet, dass allein auf dem Mercado 4 rund 100 Millionen Guaraní pro Tag eingenommen würden.
Drei Vorkandidaten für das Stadtratsamt der paraguayischen Hauptstadt haben die Existenz illegaler Nebenkassen auf den Märkten 4 und Abasto sowie am Busbahnhof von Asunción angeprangert, mit täglichen Einnahmen von bis zu 100 Millionen Guaraní. Sie behaupten, das System bestehe seit mehr als acht Jahren und involviere Gemeindemitarbeiter sowie externe Personen.